Offener Güterwagen: OmmRu

Nachfolgend wird die Konstruktion und der Bau des offenen Güterwagens vom Typ OmmRu gezeigt. Von diesem Wagentyp lagen mir Zeichnungen des Orginals vor, sodass die Abmaße für das Modell problemlos ermittelt werden konnten. Mithilfe eines 3D-CAD-Programms entstand zunächst ein virtuelles Modell des Wagens am PC. Aus diesem 3D-Modell konnten dann die entsprechenden Fertigungszeichnungen abgeleitet werden. Die folgenden Bilder zeigen einige Ansichten des virtuellen Wagens.


Begonnen wurde mit der Fertigung diverser Standardteile, wie z. B. der Räder oder Puffer. Weiterhin wurden einige Rahmenbauteile, die aus Blankstahl bestehen, zugesägt und die Trennflächen auf Maß gefräst.


Es folgten die Achslagerführungen, die aus Stabilitätsgründen nicht ganz maßstäblich ausgeführt werden konnten. Zunächst wurden die Konturen grob mittels Winkelschleifer aus entsprechenden Flachstählen herausgeschnitten. Danach erfolgte die Feinbearbeitung mit der Fräsmaschine.


Nachfolgend wird die Herstellung der Blattfederimitationen gezeigt. Diese wurden aus dem Vollen gefräst.


Die nächsten Fotos zeigen eine Achslagerführung mit Achslager- und Blattfederimitation sowie eine Blattfeder mit bereits montiertem Schakenbock.


Im darauffolgenden Arbeitsschritt wurden die einzelnen Rahmenbauteile miteinander verschweißt.


Die Federung des Wagens wird über Silentblöcke, die oben auf den Achslagern angebracht wurden, realisiert. Um den Radlagerungen ein vorbildgetreues Aussehen zu verleihen, wurden auf den Achslagerführungen entsprechende Lager- und Federimitationen angebracht.


Die folgenden Fotos zeigen die Herstellung des räumliche Sprengwerks. Hierzu wurden zunächst Bleche mittels Winkelschleifer grob zugeschnitten. Anschließend wurden die Ausschnitte ausgearbeitet und an den Außenkanten eine Armierung angebracht.


Die folgenden Bilder zeigen die Montage des räumlichen Sprengwerks am Wagenrahmen.


Nachfolgend wird die Herstellung des Bremserhauses gezeigt. Das erste Bild zeigt die Fertigung des gewölbten Daches mithilfe einer Dreiwalzen-Rundbiegemaschine. Nach dem Biegevorgang wurden die Seitenwände eingeschweißt.


Es folgte der Bau des Wagenkastens aus Sperrholz. Mit einem Handsägeblatt wurden Nuten eingeschnitten, um den Eindruck einzelner Bohlen in den Wänden zu erzeugen (Bild 1). Im Anschluss daran wurden die Seitenwände miteinander verleimt und verschraubt.


Auf den Holzaufbau des Wagens wurden entsprechende Aluminiumprofile aufgeklebt.


Es folgte die weitere Detaillierung des Wagens. Wie man auf den nachfolgenden Bildern erkennt, wurden einige Handgriffe, Geländer und Türen angebracht. Außerdem wurden die Pufferbohlen komplettiert.


Die nachfolgenden Bilder zeigen die Herstellung der Bremsklötze.


Alle Stahlteile wurden zunächst gründlich entfettet. Im Anschluß daran sind alle Komponenten mit einer Grundierung versehen worden.


Der Bau des Ommru endete mit der vorbildgerechten Lackierung. Auf das Fahrwerk und den Rahmen wurde ein schwarzer Kunstharzlack aufgebracht, für die sonstigen Aufbauten wurde der Farbton Nussbraun verwendet.