
Kurz nach Fertigstellung der 64er begann bereits die Planung einer zweiten Lokomotive. Diesmal sollte es allerdings eine etwas kleinere Maschine werden, die sich auch im Kofferraum eines PKW transportieren lässt, denn bei der 64 ist dies nicht möglich. Diese Lok kann nur per PKW-Anhänger und Verladerampe befördert werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Vorbild für die neue Lok fiel die Wahl schließlich auf eine preußische T3, also die spätere Reichsbahnbaureihe 89.7, mit dessen Bau Ende 2003 begonnen wurde.
Bei meiner 64 wurde, wenn es eben möglich war, jedes Teil selbst hergestellt. Ich habe bewusst auf Gussteile verzichtet und kam somit bei der gesamten Lok mit etwa einer Hand voll gekaufter Teile aus. Es hat sich aber gezeigt, dass diese Vorgehensweise auf keinen Fall die wirtschaftlichste ist und Gussteile durchaus mit Teilen, die ich früher aus dem Vollen gefertigt habe, konkurrenzfähig sind. Aus diesem Grund wurde beim Bau der T3 auf auch Gussteile zurückgreifen, zumal so auch Details hergestellt werden konnten, die beim Arbeiten aus dem Vollen kaum realisierbar gewesen wären.
Technische Daten vom T3 Modell
| Treibraddurchmesser | 100mm |
| Länge ü. Puffer | 744mm |
| Zylinderdurchmesser | 30mm |
| Kolbenhub | 50mm |
| Spurweite | 5″ |
| Maßstab | 1:11 |
| Feuerungsart | Kohle |
| Gewicht | 43 kg |
| Kesseldruck | 8 bar |
| Bauzeit | 1500 Stunden |
| Baujahr | 2003-2007 |